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RCM in der Energie-Industrie von Nordamerika ....Anfang der 1980er Jahre begann deshalb das Electric Power Research Institute (EPRI), eine industrielle Forschungseinrichtung der US Energiewirtschaft, mit der Anwendung von RCM in US Atomkraftwerken. Der Antrieb für dieses Engagement war auch der Glaube, dass ein adäquater Standard an Sicherheit und Zuverlässigkeit bisher nur dadurch erreicht wurde, dass massiv zuviel Instandhaltung gemacht wurde. Man erwartete durch die Anwendung von RCM einen gleichen Stand an Sicherheit und Zuverlässigkeit bei reduzierten Instandhaltungskosten. Der ursprüngliche RCM-Prozess wurde deshalb von EPRI an diese Zielanforderung angepasst und dann ab 1987 in der gesamten US Atomkraftwerkswirtschaft eingesetzt. Bald kam RCM auch in konventionellen Kraftwerken zum Einsatz um die vorhanden Instand- haltungspläne zu überarbeiten. Dies führte in der Regel zu Einsparungen von 200.000$ bis 600.000$ bereits im ersten Jahr. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.epri.com. Zum Anfang
Militär setzt auf RCM Seit den frühen 90er Jahren haben die Militärs sowohl in den USA als auch in Großbritannien die Anwendung von RCM in ihr Programm aufgenommen. Mit der Methode RCM sollen die Lieferanten von Ausrüstung und Material veranlasst werden, nach festen Regeln die Instandhaltungstätigkeiten zu definieren und die geforderte Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Ein weiterer wesentlicher Grund mit RCM zu arbeiten war aber auch, dass die eigene Instandhaltungstruppe dazu befähigt werden sollte eine optimale, am jeweiligen Einsatzbedarf orientierte Instandhaltungspolitik zu definieren und zu betreiben. Wie oft in der Industrie jede Branche, oft auch jede Firma glaubt, dass ihre Situation so speziell ist, glaubte auch hier jede Waffengattung, dass ihre Anforderungen so speziell sind, dass es nicht möglich ist mit der Methode einer anderen Waffengattung zu arbeiten. Folglich entstanden unterschiedliche Anwendungsregeln von RCM für die US Army, US Air Force (NAVAIR 00-25-403, MIL-STD-2173AS), US Navy und auch für die British Royal Navy (NES45). Da es bislang keine Norm oder eine sonstige allgemein gültige Definition von RCM gab entstand das Problem, dass jeder Lieferant für den militärischen Bereich seine Methode RCM nennen kann, obwohl diese mit dem ursprünglichen RCM (von Nowlan und Heap) möglicherweise wenig zu tun hatte. Das selbe Problem bestand auch in der industriellen Anwendung von RCM in allen Branchen. Diese Situation führte dann Mitte der 90er Jahre zu der Erkenntnis, eine Norm wenigstens zur Definition dessen was sich RCM nennen kann, zu entwickeln. Diese Bestrebungen führten dann zum SAE Standard JA1011 "Beurteilungskriterien für Reliability-centerd Maintenance (RCM) Prozesse”. Zum Anfang
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